Blumenzwiebeln Frühlingsblüher Hyazinthenzwiebeln

Hyazinthen – duftende Frühlingsblüher in vielen Farben

Kaum eine Frühlingsblume duftet so wundervoll wie die Hyazinthe. Mit ihrer Farbenpracht gehören Hyazinthen zu den schönsten Frühlingsblumen. Die grandiosen Blumen habe eine lange Tradition. Bereits in der Antike waren sie bekannt und schmückten die Gärten der Reichen und Schönen. Hyazinthen sind ideal für Blumenrabatten geeignet. Und selbst im Glas auf dem Fensterbrett zeigen sie ihre Schönheit. Mit etwas Pflege können Sie sich lange an den traubenartigen Blütenständen erfreuen.

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Hyazinthen – die Blumen, die schön Götter inspirierten

Hyazinthen stammen aus dem Orient. Die zu den Spargelgewächsen gehörenden Pflanzen sind Nachfahren des Hyacinthus orientalis. Ihren Namen haben die Blumen aus der griechischen Mythologie. Im 16. Jahrhundert kamen die Blumen als Zierpflanzen nach Europa und zierten damals die Gärten der Adligen. Bereits im 18. Jahrhundert wurde damit begonnen, die Blumen zu züchten. Viele neue Sorten entstanden.

Hyazinthen sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Sie verfügen über eine Zwiebel als Überdauerungsorgan. Die Laubblätter sind schmal und glänzend. Die Blütenstände sind traubenartig und stehen auf dicken Stängeln. Hyazinthen blühen von März bis April in Farben, die vom Weiß über Rosa und Violett bis hin zum Blau und fast Schwarz reichen. Die Gattung umfasst drei Arten.

Diesen Standort lieben Hyazinthen

Hyazinthen wollen einen geschützten und sonnigen Platz. Ideal ist ein Platz vor einer Mauer oder Hauswand, welche die Wärme noch abstrahlt. Der Boden soll locker, tiefgründig und durchlässig sein. Einen nährstoffreichen und humosen Boden mögen die Blumen. Wichtig ist, dass der Boden nicht zur Staunässe neigt, denn diese bekommt den Blumenzwiebeln nicht. Auch Extremböden wie Sandboden oder Lehmboden sind für Hyazinthen nicht geeignet. Solche Böden sollten Sie vor dem Pflanzen aufwerten.

So kommen Hyazinthenzwiebeln in den Boden

Hyazinthen können Sie im Herbst in den Garten pflanzen. Zwischen Oktober und November dürfen die Zwiebeln in den Boden. Sie können aber auch noch später die Blumenzwiebeln stecken. Wichtig ist nur, dass der Boden nicht gefroren ist.

Lockern Sie das Beet vor dem Pflanzen gut auf, graben Sie spatentief um und entfernen Sie Unkräuter. In schwere Böden sollten Sie eine Drainage aus Sand unter die Zwiebeln geben, damit keine Staunässe entsteht. Setzen Sie die Blumenzwiebeln etwa zehn Zentimeter tief in die Erde. Zur nächsten Blumenzwiebel sollte ein Abstand von 15 Zentimeter eingehalten werden.

Übrigens sollten Sie fürs Freiland Hyazinthenzwiebeln mit einem Durchmesser von maximal 15 Zentimeter wählen. Die Blütenstände werden dann nicht so schwer und kippen nicht so schnell um.

Hyazinthen pflegen – gute Pflege für reiche Blüte

Hyazinthen brauchen in der Wachstumsphase viel Feuchtigkeit. Gießen Sie regelmäßig, sofern das Wetter trocken ist. Ab und zu sollten Sie auch düngen. Das sorgt für eine reiche Blüte und gesunde Pflanzen. Hyazinthen neigen dazu, bei Wind oder Regen umzufallen. Die schweren Blütentrauben knicken dann um. Eine kleine Stütze ist angebracht. Entfernen Sie gelbe Blätter nicht zu früh. Die Zwiebel sammelt über diese neue Nährstoffe fürs nächste Jahr. Ist das Grün verwelkt und eingezogen, darf nicht mehr gegossen werden. Das würde der Blumenzwiebel mehr schaden.

Hyazinthenzwiebeln können Sie mehrere Jahre im Boden lassen. Gefällt den Zwiebeln der Standort, werden sie immer wieder neu austreiben. Durchlässige Böden sind dafür ideal. Im Winter können Sie die Stellen mit Hyazinthenzwiebeln etwas abdecken.

Hyazinthen nicht nur für das Blumenbeet

Hyazinthen sind mit die ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Blüten zeigen und den Garten in ein Blumenmeer verwandeln. Hyazinthen können Sie aber auch in Pflanzgefäße für Balkon und Terrasse pflanzen. Und selbst im Hyazinthenglas fühlen sie sich wohl und verschönern die Fensterbank im Zimmer.

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