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Schneeglöckchen – die ersten Boten des Frühlings

Noch bevor alle anderen Frühlingsblüher ihr erstes Grün zeigen, künden die Schneeglöckchen vom nahen Frühling. Meist zeigen sich die filigranen Blüten schon im Januar, wenn die Schneedecke noch dicht ist. Auch wenn Schneeglöckchen sehr zart wirken, sie sind robust, winterhart und blühfreudig. Im Garten gehören sie unbedingt auf jedes Frühlingsbeet. Seit Jahrhunderten gehören die Frühlingsblumen zu den beliebtesten Zierpflanzen.

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Schneeglöckchen sind weit verbreitet

Die Heimat der Schneeglöckchen liegt in Europa und Südwestasien. In der Türkei gibt es zwölf anerkannte Arten, in Griechenland sind fünf Arten beheimatet. In weiten Teilen Nordamerikas ist die Blume inzwischen verwildert und lebt als Neophyten. Auch in England ist nachgewiesen, dass die Pflanzen weit verwildert sind.

Schneeglöckchen kommen vor allem in Auen, Laubwäldern und Waldwiesen vor. Sie lieben einen feuchten und schattigen Standort. In der Phänologie gelten die Blumen als Boten des Vorfrühlings. Die Frühlingsblumen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse und tragen den wissenschaftlichen Namen Galanthus.

Schneeglöckchen sind ausdauernde, krautige Pflanzen mit einer Zwiebel als Überdauerungsorgan. Sie bilden zwei bis drei Laubblätter aus, die grundständig zusammenstehen. An einem langen Blütenschaft befindet sich eine Blüte, die weiß blüht.

Der beste Standort für Schneeglöckchen

Schneeglöckchenzwiebeln lieben einen lockeren, durchlässigen, humosen und frischen Boden. Der Boden sollte auch im Sommer nicht ganz austrocknen. Am liebsten siedeln sie unter Laubgehölzen und Sträuchern. Die Frühlingsblumen wollen einen vollsonnigen Standort, den die unbelaubten Bäume und Büsche gewährleisten. Schneeglöckchen reagieren etwas empfindlich auf die Bodenbearbeitung. Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln deshalb an einem Ort, wo Sie frühestens im Mai hacken oder mähen. Die Blütezeit der Schneeglöckchen sollte vorbei sein und das Laub muss sich zurückgezogen haben.

Schneeglöckchen pflanzen – so geht es

Schneeglöckchenzwiebeln pflanzen Sie am besten im Frühherbst. Die Blumenzwiebeln werden etwa fünf bis acht Zentimeter tief gesetzt. Zwischen den Schneeglöckchenzwiebeln sollten Sie zehn bis 15 Zentimeter Platz lassen. Nach dem Pflanzen sollten Sie die Blumenzwiebeln gut angießen. Eine Kompostgabe ist nicht notwendig. Zu viele Nährstoffe lassen das Grün treiben, die Blumen kommen aber nicht zum Blühen.

Schneeglöckchen pflegen ist kinderleicht

Schneeglöckchen brauchen keine Pflege. Im Boden sind ausreichend Nährstoffe für das anspruchslose Blümchen. Wichtig ist, dass Sie das Schneeglöckchen im Frühjahr in Ruhe lassen, damit das Laub abwelken kann und die Blumenzwiebeln so ausreichend Nährstoffe aufnehmen.

Schneeglöckchen neigen schnell zum Verwildern. Möchten Sie das verhindern, sollten Sie ab und zu die Blumenvielfalt eindämmen. Schneeglöckchen vermehren sich nicht nur über Tochterzwiebeln, sondern auch über Blüten. Die ausgereiften Samen fallen auf den Boden und werden von Ameisen verschleppt. Möchten Sie selbst Samen abnehmen oder eine Verbreitung verhindern, sollten Sie die Samenkapseln zeitig abnehmen.

Schneeglöckchen lassen sich vielfältig verwenden

Am schönste sehen die kleinen weißen Glöckchen im Garten aus. Gemeinsam mit anderen Frühblühern wie Winterlingen, Krokussen oder Gartenalpenveilchen lassen sie schon früh den Garten in bunten Farben erstrahlen.

Schneeglöckchen eignen sich aber auch als Schnittblumen in der Vase oder als Frühblüher im Blumentopf.

Übrigens ist Schneeglöckchen nicht gleich Schneeglöckchen. Wussten Sie, dass es etwa 20 Arten von Schneeglöckchen gibt? Für Laien sind die Blumen oft schwer auseinanderzuhalten. Da muss man schon genau hinschauen. In der Natur kommen Schneeglöckchen nur noch selten vor. Meist sind sie in der Nähe von Klöstern zu finden. Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz.