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Freesien – die duftenden Blumen des Sommers

Freesien überwältigen im Beet nicht nur mit einer unvergleichlichen Blütenpracht, sondern auch mit einem wunderbaren Duft, mit dem sie nicht nur Bienen und andere Insekten verführen. Die exotischen Afrikanerinnen sind vor allem als Schnittblumen bekannt. Doch auch im Garten und Blumentopf lassen sie sich gut kultivieren. Mit etwas Pflege verwandeln Freesien jeden Garten in ein duftendes Blütenmeer.

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Freesien – die afrikanischen Exoten für Garten und Balkon

Freesien – mit wissenschaftlichen Namen Freesia – gehören zur Familie der Schwertliliengewächse. Es gibt etwa 15 Arten. Ursprünglich stammen die Blumen aus Afrika. Die meisten Arten gedeihen in den Regionen der Winterregenfälle. 1866 wurde die Gattung durch den Botaniker Christian Friedrich Ecklon aufgestellt. Mit dem Namen ehrte der Botaniker seinen Freund, den Mediziner Friedrich Heinrich Theodor Freese.

Freesien sind ausdauernde, krautige Pflanzen, die Laub abwerfen und nur selten immergrün sind. Sie bilden Knollen als Überdauerungsorgan. Die Stängel sind einfach, die Laubblätter sind grundständig oder zweizeilig angeordnet. Die Blätter sind flach, meist lanzettlich. Die Blüten sind in Form von Ähren angeordnet und duften stark. Freesien blühen in vielen Farben, die von Weiß über Gelb und Rot bis hin zum Violett. Freesien blühen vom Juli bis in den September.

Der ideale Standort für Freesien

Freesien möchten einen warmen und sonnigen Platz, der vor Regen etwas geschützt ist. Aber auch im lichten Halbschatten zeigen sie ihre wunderbaren Blüten. Stehen Freesien in der prallen Mittagssonne, benötigen sie unbedingt einen feuchten Boden. Der Boden soll durchlässig, feucht und humos sein. Stündige Trockenheit vertragen die Freesien ebenso wenig wie Staunässe. Der ph-Wert des Bodens sollte neutral bis basisch sein.

Freesienknollen pflanzen – so geht es

Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen der Freesienknollen gut auf und bringen Sie eventuell eine Drainage aus Sand ein. Ab Mitte Mai dürfen die Knollen der Freesien in die Erde. Sie sind nicht winterhart und sollten deshalb erst nach den Eisheiligen in den Boden. Kaufen Sie die Knollen trotzdem etwas eher und lagern Sie diese dunkel bei Raumtemperatur. Die Freesien treiben dann besser aus. Vor dem Einpflanzen legen Sie die Knollen kurz in warmes Wasser. Die Freesienknollen werden etwa fünf bis zehn Zentimeter tief gepflanzt. Zwischen den Freesienknollen lassen Sie zehn bis 20 Zentimeter Platz. Pflanzen Sie Freesien in Tuffs zusammen. Sie können Freesienknollen auch in Pflanzgefäße setzen.

Freesien pflegen – mit etwas Pflege ein üppiges Blütenmeer

Viel Pflege benötigen Freesien nicht. Wichtig ist, dass Sie die Blumen bei Trockenheit regelmäßig gießen. Mit dem Düngen sollten Sie sehr zurückhaltend sein. Freesien reagieren empfindlich auf Salz. Haben Sie schon etwas Hornspäne oder Kompost unter den Boden gemischt, als Sie die Knollen gepflanzt haben, reicht das aus. Regen mögen Freesien nicht so sehr. Ein Regenschutz tut den Pflanzen gut. In sehr verregneten Sommern kann es sein, dass Freesien nur zurückhaltend blühen.

Drohen die ersten Nachtfröste, graben Sie die Freesienknollen vorsichtig aus. Lassen Sie die Knollen abtrocknen und schneiden Sie das vertrocknete Laub bis auf wenige Zentimeter ab. Die Knollen werden dunkel und luftig bei 15° C gelagert. Hat der Raum nur eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit, sollten Sie die Knollen in Sand legen. Überwintern Sie nur unbeschädigte Knollen, die über eine ausreichende Größe verfügen.

Freesien für Balkon, Garten und Vase

Freesien wurden einst vom Gartenbau als Schnittblumen gezogen. Heute schmücken Sie Blumenbeete, Rabatten und Blumentöpfe. In der Vase sind sie immer noch beliebt. Mit ihren leuchtenden Farben setzen Freesien zauberhafte Akzente im Garten und auf dem Balkon. Mit ihrem unvergleichlichen Duft ziehen sie nicht nur Menschen an, sondern auch zahlreiche Insekten. Im Beet wirken Freesien am schönsten neben zarten Gräsern.

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