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Krokusse sind die Vorboten des Frühlings

Kaum beginnt der Schnee zu schmelzen und die Natur scheint zu erwachen, zeigen sich die Krokusse in ihrer Farbenpracht. Krokusse setzen die ersten kräftigen Farbtupfer im Garten. Einige Arten blühen auch im Herbst. Krokusse neigen zum Verwildern und sind wunderbar geeignet, um einen ganzen Rasen in ein wunderschönes Blumenmeer zu verwandeln. Weltweit gibt es etwa 235 Arten. Bereits seit Jahrhunderten sind Krokusse als Zierpflanzen beliebt. Sie schmücken Parks und Gärten auf der ganzen Welt.

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Krokusse sind weit verbreitet

Der Krokus trägt den wissenschaftlichen Namen Crocus und gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Krokusse sind weit verbreitet. Vor allem im Orient sind sie zu finden. Aber auch in Europa und Nordafrika bis Westchina sind sie zu finden. Die meisten Arten kommen in Kleinasien und auf dem Balkan vor.

Krokusse sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Die winterharten Pflanzen bilden Knollen als Überwinterungsorgan. Krokusse haben nur wenige grundständige Laubblätter, die fast immer einen weißlichen Mittelnerv aufweisen. Die Blüten stehen einzeln oder vielständig. In der Farbe variieren Krokusse stark. Vorherrschend sind die Farben Weiß, Lila, Gelb und Hellviolett.

Krokusse werden fälschlicher Weise den Zwiebelblumen zugeordnet. Sie verfügen aber über eine Stängelknolle. Diese hat eine Lebensdauer von etwa einem bis drei Jahren. Jährlich werden Tochterknollen gebildet. Die alte Knolle stirbt dann ab.

Der beste Platz für Krokusse

Krokusse mögen einen vollsonnigen Standort. Krokusse, die im Herbst blühen, können Sie auch an einen halbschattigen Standort pflanzen. Der Boden soll durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere und sehr nasse Böden mögen die Frühlingsblumen gar nicht. Staunässe sollte nicht auftreten, denn dann faulen die Knollen. Sehr schwere Böden sollten Sie mit Sand durchlässiger machen.

So pflanzen Sie Krokuszwiebeln

Pflanzen Sie die Frühlings-Krokusse im Herbst und die Herbstkrokusse im Sommer. Die beste Pflanzzeit für die Frühlings-Krokusse sind die Monate Oktober und November. Den Herbstkrokus setzen Sie im August. Krokusse werden etwa sechs bis zehn Zentimeter tief gepflanzt. Der Abstand zwischen den Krokuszwiebeln sollte ebenfalls zehn Zentimeter betragen.

Optimal ist es, wenn Sie die Krokuszwiebeln in kleinen Gruppen setzen. So kommen sie bei der Blüte besser zur Geltung. Möchten Sie Krokuszwiebeln im Rasen verwildern lassen, setzen Sie die Zwiebeln locker über den gesamten Rasen verteilt. Schon nach kurzer Zeit bilden sie kleine Horste. Zum Verwildern eignen sich am besten der Frühlings-Krokus, der Kleine Krokus und der Elfen-Krokus.

Brauchen Krokusse viel Pflege?

Haben Sie die Krokuszwiebeln einmal gepflanzt, braucht die Pflanze nicht mehr viel Pflege. Im Prinzip können Sie die Pflanzen sich selbst überlassen. Auf keinen Fall sollten Sie nach der Blüte die Blätter sofort abschneiden. Dadurch wird die Pflanze geschwächt. Entfernen Sie die Blätter und Blüten erst, wenn sie verwelkt sind. Das sollten Sie unbedingt beachten, wenn Sie die Krokusse im Rasen verwildern lassen. Sie sollten dann mit der Mahd warten. Düngen ist nicht unbedingt erforderlich. Da Krokuszwiebeln Wühlmäusen oft zum Opfer fallen, sollten Sie darüber nachdenken, die Zwiebeln mit einem Pflanzkorb zu pflanzen.

Krokusse im Blumentopf – auch das ist möglich

Krokusse können Sie auch gut im Blumentopf kultivieren. Auf Balkon oder Terrasse fühlen sich die Frühlingsblumen wohl, wenn sie am richtigen Platz stehen. Sie können die Krokusse ebenfalls im Oktober in die Blumentöpfe pflanzen, wenn Sie auf dem Balkon einen geschützten Platz haben, wo die Blumenzwiebeln überwintern können. Überwintern Sie die Blumentöpfe mit den Krokussen nicht im Haus, denn die Zwiebeln benötigen die Kältephase. Die Krokusse zeigen sich dann schon zeitig.

Krokusse im Garten – so kommen die Frühlingsblumen zur Geltung

Krokusse können Sie wunderbar in Steingärten und Staudenbeeten integrieren. Sie harmonieren gut mit Winterlingen, Schneeglöckchen und polsterbildenden Bodendecker. In der Pflanzschale werden die Frühlingsblumen oft gemeinsam mit Primeln und Zwergnarzissen gepflanzt.