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Knotenblumen – Blumen mit zierlichen Glöckchen

Knotenblumen sind im Garten beliebt. Die Blumen werden auch als Märzenbecher bezeichnet und kennzeichnen so die Blütezeit der Frühlingsknotenblumen. Die kleinen grünweißen Glöckchen der Blumen läuten den Frühling ein. Knotenblumen sind sehr pflegeleicht und lassen sich gut mit anderen Zwiebelblumen kombinieren. Mit Krokussen, Schneeglöckchen, Tulpen und Narzissen wirken die Blumen sehr apart. Knotenblumen können Sie auch im Blumentopf auf dem Balkon kultivieren.

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Woher kommen die Knotenblumen?

Knotenblumen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Sie tragen den wissenschaftlichen Namen Leucojum. Unterschieden werden die Blumen in Sommer-Knotenblumen und Frühlingsknotenblumen. Zur Sommer-Knotenblumen gehören zwei Arten, die Frühlingsknotenblume beinhaltet 3 Arten. Dazukommen noch zehn Arten aus der Gattung Acis. Sommer-Knotenblumen sind in ganz Europa bis zum Schwarzen Meer beheimatet. Frühlingsknotenblumen sind in Zentraleuropa verbreitet.

Knotenblumen sind ausdauernde, krautige Pflanzen mit einer Zwiebel als Überdauerungsorgan. An der Basis der Pflanze stehen linealische Laubblätter. Die glockenförmigen Blüten bestehen aus sechs Blütenhüllblättern. Alle Pflanzenteile sind giftig. Die Frühlingsblüher öffnen schon im Februar ihre Blüten. Sommer-Knotenblumen blühen von April bis zum Juni.

Der beste Standort für Knotenblumen

Knotenblumen mögen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Allerdings sind die Sommer-Knotenblumen etwas lichthungriger. Sie lieben auch einen absonnigen Platz. Der Boden soll humos, nährstoffreich, feucht und locker sein. Staunässe darf sich aber nicht bilden. Ein sandig-lehmiger bis tonig-lehmiger Boden ist ideal.

So kommen Knotenblumenzwiebeln in die Erde

Pflanzen Sie Knotenblumen im Herbst zwischen September und Oktober. Sie können die Blumenzwiebeln auch später noch in die Erde setzen, solange diese nicht gefroren ist. Zwischen den Blumenzwiebeln sollten Sie einen Abstand von zehn Zentimetern einhalten. Die Zwiebeln setzen Sie ebenfalls zehn Zentimeter tief. Mischen Sie gleich beim Pflanzen etwas Kompost unter die Erde.

Knotenblumen brauchen kaum Pflege

Knotenblumen sind sehr pflegeleicht. Bis sie blühen, können zwei Jahre vergehen. Haben Sie gleich beim Pflanzen Kompost beigemischt, haben die Pflanzen ausreichend Nährstoffe für den Start. Später reicht es, wenn Sie aller paar Jahre im Frühjahr einen organischen Dünger geben.

Schneiden müssen Sie die Knotenblumen nicht. Zieht sich die Knotenblumen im Herbst ein, vertrocknen die oberirdischen Teile. Warten Sie, bis diese komplett verwelkt sind, bevor Sie die Pflanzenteile entfernen. Die Zwiebel nimmt bis dahin noch Nährstoffe über die Blätter auf. Wenn Sie vermeiden möchten, dass die Zwiebelblumen sich versamen, sollten Sie die Blütenstände entfernen, bevor die Samen reif sind.

Gießen müssen Sie nur in langen Trockenperioden. Knotenblumen sind winterhart und benötigen keinen Winterschutz. Möchten Sie die Knotenblumen vermehren, nehmen Sie einfach die Tochterzwiebeln ab. Das erfolgt im Herbst. Sie können dann die Tochterzwiebeln an einem neuen Standort auspflanzen. Auch die Vermehrung durch Samen ist möglich, aber sehr aufwendig.

Knotenblumen für Garten, Balkon und Terrasse

Die zarten Frühlingsblumen harmonieren wunderbar mit anderen Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen, Krokusse oder Winterlingen. Setzen Sie die Blumen in kleine Gruppen, so kommen sie besser zur Geltung. Sie können Knotenblumen auch im Topf kultivieren. Dort werden sie sicher die ersten Blumen der neuen Balkonsaison sein.

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